Letzten Freitag dann, am letzten Abend in München, war ich im Backstage. Jägermeister Rock:Liga Gruppe C. Mit Hadouken!, Does It Offend You, Yeah? und Datarock!
Alle drei sind Bands, die ich eh schon mal unbedingt live sehen wollte. Und dann direkt alles auf einmal für verflucht günstige 12€? Klar, ich musste dahin!
Gleich vorweg: Die Kamera hat Akkumäßig nach 2 Fotos Schluß gemacht, war ja klar. Erst läuft sie 3 Tage ohne zu murren und dann BAZINGA! Fuck you, ich bin leer. Aber es sind Handyfotos von meiner Begleitung gemacht worden, leider habe ich die noch nicht, werden aber nachgeliefert, wie man es halt manchmal so macht.
Also habe ich mich in meinen Anzug geworfen, die Air Jordan Alpha dazu und dann ab ging’s von Schwabingen zum Backstage. Party!
Zuerst Hadouken!. Als erste Band des Abends hat man es natürlich schwerer als die Nachfolgenden. Der Pöbel Die Menge muss ja erstmal in Stimmung und zum Feiern gebracht werden.
Aber Hadouken! haben von Anfang an Party gemacht. Direkt Knallgas und gib ihm! Die Stimmung von Anfang an richtig klasse, die Show von Hadouken! auch. Schnelle Gitarrenriffs gepaart mit Elektrogezümpel, yay!
Eine gute Stunde Hadouken! ist verflucht geil! Und geht leider viel zu schnell zu Ende, aber gut, bleibt ja nicht aus. Und ich weiß eigentlich nicht mehr so genau, was Hadouken! alles gespielt haben, das Problem habe ich bei den anderen Bands auch, wenn man so am Feiern ist, kann man sich sowas immer relativ schlecht merken.
Aber sie haben sehr zu meiner Freude That Boy, That Girl gespielt, der Song, durch die ich die Engländer kennengelernt habe und absolut genial als letzen Song Lost vom neuen Album. Diese wunderbar flowenden Bässe und Töne, ich war glücklich.
Kurze Pause, Bühnenumbau, Mic-Check, neues Bier. Man kennt es ja schon als Festival- bzw. Konzertgänger.
Dann Does It Offend You, Yeah? auch aus England. Im Vorfeld dachte ich mir eher so, die Jungs sind wohl die ruhigste Band des Abends, weil eben ein paar Songs vom Album durchaus eher etwas poppiger und daher ruhiger sind. Aber weit gefehlt!
Does It Offend You, Yeah? haben mich verflucht überrascht, dass die Jungs so verdammt knallen, hätte ich ja nicht gedacht. Nein, nicht wirklich. Im Endeffekt waren sie die vom Sound Härtesten des Abends. Wummernde Bässe, laute Gitarren, Computer-Rock vom feinsten. Mein Anzug war spätestens bei der Häfte der Show reif für die Reinigung, durchgeschwitzt, ich auf einem richtig geilen Musiktrip.
Aber bei Beats wie dem von Attack Of The 60 ft Lesbian Octopus und Knallern wie We Are Rockstars kein Wunder, in Live noch geiler, schneller und härter. Eins nach dem anderen rausgehauen, die Jungs hatten das Backstage im Griff, die Stimmung Atemberaubend, die Menge am Beben. Genial.
Und zuletzt die Norweger von Datarock. Die alle die Vorliebe für BMX und rote Trainingsanzüge teilen. Und auch wissen, wie man eine verdammt geile Liveshow abzuliefern hat.
Die Stimmung auch hier von Anfang an ausgelassen und verdammt gut. Datarock, oh yeah! Hier war mein Anzug endgültig so feucht nass, dass er teilweise richtig schön festklebte. Aber es war mir egal. Ich musste weitermachen, Datarock waren überragend! Weniger elektronisch als die beiden anderen Bands, aber dafür mit bekannten Songs wie Fa-Fa-Fa, das einfach nur verflucht geil ausgespielt wurde, ich liebe es ja, wenn eine Band MIT dem Publikum spielt und das haben Datarock echt drauf.
Die Crowd wogte hin und her, die berühmt-berüchtigte Wall Of Death ging immer wieder um, allerdings ohne Aggressionen, die Leute in ihr hatten Spaß miteinander und nicht gegeneinander. Wunderbar.
Auf und ab, hon und her, Saxophonist im Publikum, Stage Diving, alles!
Und als sie dann noch Time Of My Life gespielt haben, da war alles vorbei, selbst die härtesten Hardcoreleute und die abgefucktesten Hipster standen Arm in Arm da und sagen das Ding mit, aus ganzem Herzen.
Mein Fazit für den Abend? Leck mich am Arsch, war das geil!
Mein Anzug war zwar vollkommen durchgeschwitzt, die Schuhe hatten Bier abbekommen, aber das war es alles wert. So richtig. Wenn ihr die Chance habt auch nur eine der 3 Bands anzugucken: Macht es, sofort! Es lohnt sich richtig richtig. YAY!





[...] dann mehr als ausgelastet. Den Anfang machten Does It Offend You, Yeah? Die hatte ich ja im März in München schon live gesehen und auch diesmal eine ganz wunderbare [...]