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Electric Daisy Carnival

Category : Leben · by Dez 18th, 2012

Wer richtig feiern will, der geht in Deutschland am besten in einen der unzähligen Nachtclubs. Von Techno bis Hip Hop findet man in der Bundesrepublik genügend Partys für jede Nische. Berlin ist neben London wahrscheinlich das beste Pflaster, um gepflegt mit seinen Freunden zu der bestmöglichen Musik des bevorzugten Genres zu tanzen, zu gröhlen und zu trinken. In den USA ist das nicht ganz so selbstverständlich: in den meisten Staaten und Städten gibt es zeitliche Limits für Partys und für den Alkoholausschank. In New York hören die meisten Partys schon um 2 Uhr morgens auf, also dann, wenn hierzulande die Feier gerade erst startet.

Außer natürlich man befindet sich in den berühmten Casinostädten. Dazu zählt das berühmt-berüchtigte Las Vegas, die Casinostadt, die schon einige Menschen in ihren Bann zog. Unzählige Filme haben das Treiben in der wilden, zügellosen Stadt dokumentiert. In intensiven Pokertunieren sein Geld verblasen, die ganze Nacht rauchen und trinken, in den vielen Clubs feiern, auf spektakuläre Konzerte gehen – all das ist in dieser Enklave der USA möglich. Daher ist es nur recht, dass der  Electric Daisy Carnival seit 2010 in Las Vegas statt findet. Es könnte sein, dass er den Burning Man in der Wüste Kaliforniens als wildestes Festival der Welt ablöst.

Der EDC ist nämlich eines der größten Festivals für elektronische Musik der Welt. Das mag überraschend für all diejenigen sein, die eigentlich so ein Festival nur in Europa für möglich hielten. Die USA sind ja nicht gerade eine Mainstream-Techno-Nation. Das dürfte sich in den letzten Jahren dank Dubstep-Acts wie Skrillex geändert haben. Auch etwas nervigere Produzenten wie David Guetta sind dafür nicht ganz unverantwortlich: dank ihren Beats hat schon jeder Popsänger im Jahre 2012 auf einen Uptempo-Song gesungen.

Doch der EDC hat schon eine längere Tradition. Angefangen hat das Spektakel schon Ende der 90er Jahre in Los Angeles. Dort wurde man dann irgendwann aus Platz- und Sicherheitsgründen rausgeschmissen. Der Veranstalter Insomniac hat sich dann für die wohl beste Location für die größte Technoparty, die es gibt, entschieden: Las Vegas. Auf dem Las Vegas Motorway (das Äquivalent zum Nürburger Ring) ist groß genug, um die 300.000 Besucher aufzunehmen. Die Infrastruktur der Stadt eignet sich natürlich auch ganz gut, dort ist man auf Besucherstürme ausgelegt. Die umliegenden Casinos und Hotels dürften also der ganzen Sache gerecht werden.

Das Festival geht an einem Wochenende im Juni über drei Tage, für 2013 sind die Tickets schon längst ausverkauft. Tagespässe gibt es keine, dafür aber unzählige Möglichkeiten, sich schon mal in einem Resort der Wahl einzuquartieren, selbstverständlich mit Rabatten für Festivalbesucher. Die spektakuläre Party wird von Feuerwerken, unglaublichen Stuntshows und einer Kunstshow unterstützt. Headliner sind – zur Enttäuschung vieler Fans aus Europa wahrscheinlich – Acts wie Tiesto, David Guetta und Skrillex.

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