Endlich ist der langersehnte Blockbuster in den Kinos gelandet – sowohl in den USA als auch in Deutschland. Seit mehr als einem Jahr wird dem Kinostart von Gangster Squad entgegen gefiebert, zuletzt wurde der Film Mitte 2012 auf Anfang 2013 verschoben, weil man eine pietätlose Szene in Bezug auf den Amoklauf in einem US-Kino vermutete. Der Film musste geändert werden, das dauerte ein halbes Jahr.
In den Hauptrollen Ryan Gosling, Sean Penn, Josh Brolin und Emma Stone und in Regie Ruben Fleischer: besser kann man sich einen gehörigen Thriller nicht vorstellen. Nach wenigen Tagen allerdings wird der Film von allen Seiten schon zerrissen. Zu hohe Erwartungen und zu wenig Leistung, werfen große Medien wie der Spiegel, aber auch die New York Times dem Film vor.
Der Film spielt in der Vergangenheit der Stadt Los Angeles, die schon immer Mittelpunkt des Sündenpfuhls war. Der Mafiaboss von der Ostküste, Mickey Cohen, hat die Stadt fest im Griff: egal ob Prostitution, illegaler Waffenbesitz, Sportwetten, verbotenes Glücksspiel, niemand kann dem Gangster was anhaben. Auch die Justiz wird fleißig geschmiert. Richter und Polizisten gehören in den Kader von Cohen, der von einem weiterhin talentierten Sean Penn gespielt wird.
Um ihn in seiner machtvollen Position auszuschalten gründet der LAPD eine gesonderte, von den anderen abgespaltene Einheit bestehend aus Sgt. O’Mara (Josh Brolin) und Sgt. Wooters (Ryan Gosling). Sie sollen dem Gangsterboss das Leben zur Hölle machen, sodass er schließlich die Stadt verlässt. Sie sind keine offiziellen Cops mehr, sondern eine Guerilla-Einheit, die selbst am Rande des gesetzlich zulässigen handelt. Mehr dazu hier.
So weit, so gut. Die laufende Kritik behandelt aber vor allem die unbegründeten Handlungsabfolgen des Filmes. Der Film sei eine unbegründete Gewaltorgie ohne jeglichen Plot. Über die Männer des Gangster Squad erfährt man nicht viel, sie prügeln und plündern, aber augenscheinlich ohne Strategie. Der Gangsterboss schlägt selbstverständlich irgendwann zurück, der Film dreht weiter ab.
Emma Stone, als einzige weibliche Nebendarstellerin im Film, wirkt deplatziert. Sie ist als Schauspielerin nach Hollywood gekommen, möchte berühmt werden und Karriere machen, ist aber nur die Quotenfrau, die schließlich den Helden des Filmes – insofern sich überhaupt einer identifizieren ließe – bedienen soll.
Ganz klar sind alle Schauspieler auf ihrem A-Game, sie wissen, was sie tun. Sean Penn, Josh Brolin, Giovanni Ribisi und ganz vorne Ryan Gosling ernten fast nur lob von den Medien für ihre Leistung, allerdings kann über die fehlende Kohärenz tatsächlich nicht weg gesehen werden. Wer sich lediglich im Blockbuster-Format unterhalten lassen möchte, der findet in Gangster Squad sicher ein großes Vergnügen. Für alle, die einen LA Noir Film erwartet haben, denen sei von diesem Film erstmal abgeraten.
…und ich freue mich immer mehr auf den Film. Scheint ja mal ein gutes Remake zu werden.
via nerdcore
Ihr mögt ja alle immer alles aus Japan. Oder über Japan. Oder alles mit Essen. Oder natürlich auch kochen. In der ganz hervorragenden Doku Tokio, das neue Mekka der Gourtmets wird beides verbunden. Also solltet ihr sie euch angucken. Klar, oder?
Und beeilt euch, noch habt ihr 7 Tage Zeit dafür.
Tokio hat Paris, jahrhundertelang Welthauptstadt der Gastronomie, den Rang abgelaufen. Auch in diesem Jahr gibt es in der japanischen Hauptstadt wieder mehr Dreisterneköche als in Frankreich. Außerdem registriert Tokio mit 261 Sternen die höchste Zahl von Michelin-Sternen – dreimal mehr als Paris! In Frankreich ist zwar nicht jeder mit dem Erfindungs- und Abwechslungsreichtum der asiatischen Küche vertraut, doch die Meisterköche schon: Ducasse, Gagnaire, Troisgros, Pourcel – alle französischen Starköche haben Restaurants in Tokio!
Als Botschafter und Verfechter des französischen kulinarischen Kulturerbes gesteht Joël Robuchon, Stolz der französischen “Cuisine” und “Koch des Jahrhunderts”, mit Bedauern ein, dass “Frankreich in der Welt das Image einer überholten, vergangenheitslastigen und wenig erfinderischen” Küche hat. Eroberungsstrategie, notwendige Anpassung an die Globalisierung, geschmackliche Experimente – sind das die Gründe, warum Tokio Paris überrunden konnte? Wer sind die Sterneköche in Tokio?
Um eine Antwort auf diese Fragen zu finden, traf sich Filmemacherin Isabelle Cottenceau mit dem frankophilen Spitzenkoch Shuzo Kishida. Der Japaner wurde in Frankreich ausgebildet, arbeitete für die Pourcel-Brüder in Montpellier, im Pariser “Astrance” und eröffnete sein eigenes französisches Restaurant, “Quintessence”, in Tokio – das prompt drei Sterne bekam! Mit 35 Jahren ist Shuzo der jüngste Dreisternekoch der Welt. Seine Koch-Philosophie ist schlicht, die Gerichte werden allerdings kunstvoll und mit einer Prise Poesie angerichtet. Eine weitere erstaunliche Erfolgsgeschichte ist die von “Sukiyabashi Jiro”, der bescheidenen Sushi Bar, die ebenfalls in den geschlossenen Club der Dreisterne-Etablissements aufgenommen wurde. Eine Minibar im Keller, keine eigene Toilette, zehn Barhocker – und dennoch trifft man hier zuweilen alle großen französischen Küchenchefs in Tokio.
Jean-Luc Naret, “Monsieur Globalisierung” des Hauses Michelin, erläutert die Hintergründe der gastronomischen Japan-Euphorie. Nach welchen Kriterien verteilt der Gastronomieführer seine Sterne an ein Feinschmeckerlokal? Welche Bedeutung hat das Gourmet-Ranking für die Tokioter, für die Michelin eine prestigereiche französische Marke ist? Und trifft man überhaupt noch Einheimische in den von Michelin geheiligten Feinschmeckertempeln Tokios?
via Arte+7
Der Trailer von The Dark Knight Rises als Lego Version. Richtig toll!
Ein Trailer zu einer Doku, die nicht nur Leute aus der Gastronomie interessieren dürfte. Auch euch Aussenstehende, ihr, die gerne essen geht.
Es geht um das Restaurant El Bulli, dass nicht nur als das Beste Spaniens gilt, sonder sogar als das beste Restaurant der Welt.
In den USA ist der Film grade auf großer Tour über Festivals etc., in Deutschland soll er am 15.9. starten (laut imdb). Für mehr Infos geht ihr am besten auf die Filmseite.
Ich für meinen Teil kann es gar nicht mehr erwarten, einen Blick hinter die Kulissen und auf die Arbeitsweise von Ferran Adria und seiner Mannschaft zu werfen. Wie steht’s bei euch?
Danke an @ItsPublique für den Hinweis!
DIe Transformers Filme waren bislang echt keine guten Filme, ganz im Gegenteil, hattefür mich immer was von so Japan-B-Movie-Monsterfilm, nur mit bedeutend mehr Budget und CGI. Und ohne den Charme, den eben so alten Japanschinken haben. Die sind toll.
Und auch Transformers 3, der jetzt im Sommer anläuft, wird wieder genau so kacke, wie es schon die ersten beiden Filme waren. Dennoch werde ich auch wieder ins Kino gehen und mir den Film angucken. Und ich freue mich sogar darauf. Auch wenn ich weder den Hauptdarstellerbengel mag, noch dieses neue Mädchen, das nicht Megan Fox ist und derbst aufgespritzte Lippen hat, noch das es keine echte Story geben wird.
ABER: Es wird wieder toll werden, auf ganz eigene Art und Weise. Es gibt unendlich viele Explosionen, es gibt Roboterkämpfe, es gibt einfach Transformer, die wunderbarster CGI gezeigt werden. Es gibt diesen wirklich guten Sound. Mehr wird der FIlm nicht werden, also ziemlich perfekt für einen Abend mit Bier und Kumpels im Kino. Explosionen, Autos, Zerstörung, Sound und Roboter. I like!
via Caschy
Der erste Trailer zum neuen Film von Regisseur Tarsem Singh ist raus. Produziert von den 300 Produzenten. Und genau danach sieht es aus, wie 300 Teil 2, mit anderen Leuten, aber irgendwie der gleichen Geschichte und dem gleichen Aussehen. Scheint wohl ein Männerfilm zu werden, à la mit Freunden Bier trinken, gröhlen und Spaß haben. Der Film kommt ab dem 11.11.11 in den USA ins Kino.
In bedeutend besser Qualität findet ihr den Trailer noch hier.
Angstschweiss läuft einem den Rücken runter. Panikattacken kommen auf, Schreie, Blut, Eiergefüllte Augen! Die Eier kommen!
Hä?
Der großartige Trailer zum meist erwartetem Prequel überhaupt: The Eggs!
Wenn das der gute Alfred Hitchcock wüsste.
The Birds (The Prequel) from NYSUfilms on Vimeo.

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