Fans elektronischer Musik haben nun ein weiteres Festival für diesen Sommer zur Auswahl, das sie auf eine Party ohne Grenzen mitnehmen wird: das Summerburst Festival in Schweden. An vier Tagen, aber auf zwei Städte aufgeteilt, findet das EDM-lastige Event statt. Sowohl in Stockholm als auch in Göteborg kann man sich Headliner wie David Guetta und Steve Aoki anschauen und befeiern.
EDM, das bedeutet “Electronic Dance Music” und ist der schwammige Oberbegriff für eine ganz bestimmte Sorte Elektromusik. Laut und schrill muss es sein, und ein bisschen erinnert es an die Klassenfahrt nach Lloret de Mar. Der Sound ist mittlerweile in vielen Pop-Produktionen angekommen und spricht vor allem junge Menschen an, die eklektisch tanzen und springen möchten. Die günstigen Ticketpreise – umgerechnet 110 Euro – und die überdachte Venue sprechen dafür, dass die Veranstalter eine junge Crowd anziehen möchten. Immerhin sind sie es, die auf die Klänge stehen. Die etwas erwachsenere Version des Festivals mit mehr Varianz und einigen Dezibel weniger findet sich etwa auf dem Melt! Wer übrigens Tickets für das Event gewinnen will. Einfach hier mal reinschauen.
Ob sich das Summerburst bewähren kann – es existiert erst seit einem Jahr und zog beim ersten Mal stolze 13.000 Besucher an – wird sich wohl anhand des Erfolgs des Genres bemessen. Am Mainstream und den Billboard-Charts sieht man allerdings, dass EDM definitiv gerade auf dem Höhepunkt des Erfolgs ist. Von Britney Spears bis Usher über Madonna und andere große Namen der Popwelt, alle werden mittlerweile von DJs wie Guetta oder will.I.am produziert und prägen damit den Sound der Mainstream-Popkultur.
Ein gutes Beispiel dafür, wie erfolgreich Summerburst tendenziell werden könnte: der Electronic Daisy Carnival in Las Vegas hat es geschafft, über die letzten Jahre mehr als 300.000 Besucher pro Veranstaltung anzuziehen. Zwischen Pokertunieren und Spontanhochzeiten konnten Fans aus aller Welt zu einem riesigen Line-Up und einem fantastischen Event feiern bis der Arzt kam. Den EDC gibt es immerhin schon seit Ende der 90er Jahre, damals noch als nischiges Festival in einer engen Community. Richtig explodiert ist es erst mit dem Erfolg von elektronischer Musik im Mainstream, und die Zeichen stehen auf Sturm: man erweiterte das Festival um viele Termine an anderen Orten in den USA, dieses Jahr wird es die erste Show auch in Europa (London) geben. Wem Summerburst also ein bisschen zu amateurhaft ist, kriegt wahrscheinlich eine viel größere Ladung und weitere Top-Headliner in London zu sehen.
Aber nicht jeder ist Fan der Musik. Klassische Elektro-Fans fühlen sich wahrscheinlich eher auf dem Dimensions-Festival in Kroatien wohl, wo Dancefloor-Größen wie Nicolas Jaar oder Mount Kimbie auftreten. Wer es überhaupt nicht so weit schaffen möchte, sollte sich schleunigst um ein Fusion-Ticket kümmern. Die Fusion ist ein unkommerzielles Festival in Mecklenburg-Vorpommern, das eine hohe Varianz an Sounds verspricht und eigentlich jedes Jahr in Deutschland als Vorreiter für Musikfestivals mit Konzentration auf Party und Musik verspricht.
Schnee, Kälte, Eis, Frost. Dunkelheit, schlechte Laune. Ich mag nicht mehr, überhaupt nicht mehr.
Es nervt, zehrt an den Nerven.
Morgens aufstehen ist ein die erste, schlechte Idee, mit der der Tag anfängt. Zur Arbeit schleppen, zum Einkaufen schleppen, überhaupt irgendwas machen. Wenig macht Spaß, überhaupt irgendwas machen, ein grausamer Gedanke in diesen Tagen.
Es fühlt sich wie ein ausgewachsener Feierkater an, einen, den man mit drei Tagen durchfeiern plus Afterhour herangezüchtet hat, einer, der noch mindestens eine Woche nachwirkt.
Das schlimmste jedoch ist, dass es ja nicht mal so ist. Selbst zum ausgiebigem feiern und tanzen habe ich keine Lust. Am liebsten möchte ich nur im Bett bleiben, mich dort verkriechen, Winterschlaf machen.
Wie ein Bär. Und wenn ich nicht bald mal wieder meinen Bart stutze, dann sehe ich einem Bären bald sehr ähnlich. Wenn ich es nicht eh schon tue. Oder einem Eremiten. Einem Immer-im-Bett-Lieger. Jemandem, der nichts macht, nichts, überhaupt nichts.
Dabei mache ich doch ganz viel. Arbeite viel. Gehe aus. Treffe Freunde, bin unterwegs mit Leuten, die mir Lieb sind. Es ist ja nicht so, dass ich keinen Spaß gehabt hätte. Hatte ich. Großartige Feiereien, wunderschöne Abende, tolle Tage.
Doch über allem schwebte, dass ich am liebsten Bett liegen wollte, nichts machen, zwischendurch gucken, was es Neues in der Welt gibt, mich wieder umdrehen, schlafen. Einfach schlafen. Mehr nicht. Nur schlafen.
Was sonst macht in diesem Winter, der schon viel zu lange dauert, der täglich dafür sorgt, dass meine Lippen spröde und rau sind, meine Nase komplett verschnupft und zu, meine Laune täglich schlecht ist, wirklich Sinn?
Ob es nur mir so geht, frage ich mich oft. Ich habe keine Antwort darauf, ich weiß nur, dass andere Leute auch von der Kälte, der Dunkelheit und allem anderen genervt sind. Ob es ihnen ähnlich geht wie mir, ob sie lieber einfach Winterschlaf machen wollen, weiß ich nicht. Ich rede nicht darüber.
Nicht darüber, dass es mir irgendwie nicht so gut mit diesem Wetter geht, dass es mich in ein Loch gezogen hat, aus dem ich irgendwie nicht so richtig rausfinde.
Vor ziemlich genau einer Woche, da hatten wir hier in Hamburg auf einmal 15 Grad. Es war warm. Sonnig. Meine Laune war super. Jeden einzelnen Sonnenstrahl sog ich ein. Genoss ihn.
Die noch einen Tag vorher verschnupfte Nase war frei, ich atmete Frühlingsluft. Es war einfach wunderbar. Das war am Mittwoch. Donnerstag war es schon kälter. Aber sonnig. Alles war noch okay. Und Freitag war es wieder grau, die Laune im Keller, die Nase zu. Ich wollte einfach wieder ins Bett.
Lasst uns einfach ein Restaurant in Santa Fe eröffnen. Dort ist es immer warm. Also ist auch alles irgendwie gut. Wer ist dabei?

Wenn ihr auch in den Genuss dieser Aussicht kommen wollt, solltet ihr zur diesjährigen Hanse Spirit gehen. Die Messe für Spirituosen aller Art in Hamburg.
Dieses Jahr im 23. Stock des Emporio Towers. Tageskarten gibt’s für 12€, heute ist noch bis 21 Uhr geöffnet, morgen geht’s von 12-18 Uhr.
Hinkommen lohnt sich, alleine schon wegen der grandiosen Rundumsicht auf Hamburg!
Weitere Infos findet ihr hier.
Samstag, 09.02.2013 | Messe: 13:00 bis 21:00 Uhr |
Sonntag, 10.02.2013 | Messe: 12:00 bis 18:00 Uhr
Emporio Tower | NORD EVENT | 23. Stock | Dammtorwall 15 | 20355 Hamburg

Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Artikel über das letztsonntägliche Grillen stehen. Mit Fotos von Würstchen im Schnee und blutigen, zerschnittenen Steaks.
Da es allerdings anders kam, in Form einer durchfeierten Nacht, hatte ich dann keine Lust mehr, Fotos zu machen. Ich saß im Liegestuhl, trank ein Bier, aß ‘ne Wurst und fror mir die Eier ab.
Stattdessen gibt es nun schlechte Partybilder, die eh keiner sehen will. Und dazu zwei wunderbare Sets vom letzten Samstag, die jeder hören sollte.


Eine 14 Jahre währende Trockenheitsperiode des amerikanischen Volkes geht zu Ende. Der Alkohol darf wieder legal verkauft werden, Barkeeper haben nun wieder richtige Arbeit und das Volk legale Anlaufstellen um dem feierabendlichem Umtrunk zu frönen.
Was in den USA seit 1933 jährlich am 5.12. gefeiert wird, ist inzwischen auch hier in Deutschland angekommen. Der Repeal Day.
Eine Zeitreise in die frühen 30er Jahre, zumindest nach der romantischen Vorstellung on heute, mit passenden Outfits, Drinks und Musik. Und natürlich darf auch ein wenig Glücksspiel nicht fehlen: Es wird gepokert.
Zwei schöne Abende, am 4. & 5.12 in Hamburg verwandelte sich das Good Old Days, Max-Brauer-Allee 275, in eine Bar der 30er.
Fotos von Nils Leymann & Marian Gadzewski
Vielen Dank an alle, die diese wunderbaren Abende möglich gemacht haben!
Alle weiteren Infos zur Geschichte des Repeal Days gibt’s hier: repealday.org.
Wer richtig feiern will, der geht in Deutschland am besten in einen der unzähligen Nachtclubs. Von Techno bis Hip Hop findet man in der Bundesrepublik genügend Partys für jede Nische. Berlin ist neben London wahrscheinlich das beste Pflaster, um gepflegt mit seinen Freunden zu der bestmöglichen Musik des bevorzugten Genres zu tanzen, zu gröhlen und zu trinken. In den USA ist das nicht ganz so selbstverständlich: in den meisten Staaten und Städten gibt es zeitliche Limits für Partys und für den Alkoholausschank. In New York hören die meisten Partys schon um 2 Uhr morgens auf, also dann, wenn hierzulande die Feier gerade erst startet.
Außer natürlich man befindet sich in den berühmten Casinostädten. Dazu zählt das berühmt-berüchtigte Las Vegas, die Casinostadt, die schon einige Menschen in ihren Bann zog. Unzählige Filme haben das Treiben in der wilden, zügellosen Stadt dokumentiert. In intensiven Pokertunieren sein Geld verblasen, die ganze Nacht rauchen und trinken, in den vielen Clubs feiern, auf spektakuläre Konzerte gehen – all das ist in dieser Enklave der USA möglich. Daher ist es nur recht, dass der Electric Daisy Carnival seit 2010 in Las Vegas statt findet. Es könnte sein, dass er den Burning Man in der Wüste Kaliforniens als wildestes Festival der Welt ablöst.
Der EDC ist nämlich eines der größten Festivals für elektronische Musik der Welt. Das mag überraschend für all diejenigen sein, die eigentlich so ein Festival nur in Europa für möglich hielten. Die USA sind ja nicht gerade eine Mainstream-Techno-Nation. Das dürfte sich in den letzten Jahren dank Dubstep-Acts wie Skrillex geändert haben. Auch etwas nervigere Produzenten wie David Guetta sind dafür nicht ganz unverantwortlich: dank ihren Beats hat schon jeder Popsänger im Jahre 2012 auf einen Uptempo-Song gesungen.
Doch der EDC hat schon eine längere Tradition. Angefangen hat das Spektakel schon Ende der 90er Jahre in Los Angeles. Dort wurde man dann irgendwann aus Platz- und Sicherheitsgründen rausgeschmissen. Der Veranstalter Insomniac hat sich dann für die wohl beste Location für die größte Technoparty, die es gibt, entschieden: Las Vegas. Auf dem Las Vegas Motorway (das Äquivalent zum Nürburger Ring) ist groß genug, um die 300.000 Besucher aufzunehmen. Die Infrastruktur der Stadt eignet sich natürlich auch ganz gut, dort ist man auf Besucherstürme ausgelegt. Die umliegenden Casinos und Hotels dürften also der ganzen Sache gerecht werden.
Das Festival geht an einem Wochenende im Juni über drei Tage, für 2013 sind die Tickets schon längst ausverkauft. Tagespässe gibt es keine, dafür aber unzählige Möglichkeiten, sich schon mal in einem Resort der Wahl einzuquartieren, selbstverständlich mit Rabatten für Festivalbesucher. Die spektakuläre Party wird von Feuerwerken, unglaublichen Stuntshows und einer Kunstshow unterstützt. Headliner sind – zur Enttäuschung vieler Fans aus Europa wahrscheinlich – Acts wie Tiesto, David Guetta und Skrillex.
Peter Hudson’s Charon from jason tongen on Vimeo.
Ich weine grade noch ein bisschen mehr, dass ich dieses Jahr nicht auf der Fusion war. Ich weinte die letzten Monate schon durch, jetzt werde ich wohl auch im Schlaf weiter weinen.
Vermutlich hätte ich Stunden oder Tage dauerhaft nur vor dieser wunderbaren Skulptur verbracht. Die schon im letzten Jahr auf dem Burning Man Festival war.
6 months. 6 thousand man hours. A core team of 20, and an expanded team of over 80 volunteers working tirelessly to complete a 34 foot tall kinetic sculpture consisting of 20 animated skeletons. Built from steel, aluminum, and wood, and weighing in at over 7 tons.
This is Charon, a highly interactive 3D stroboscopic zoetrope. Created by Peter Hudson and his crew, and unveiled at the Burning Man festival in 2011. Charon is fully powered by people. The custom power train is powered by a minimum of 12 people working in unison to produce what can only be described as a mass hallucination.
The animation tells the story of Charon, the mythological ferryman of Hades who carried the souls of the recently departed across the River Styx, the last right of passage on the way to the afterlife. When witnessed in person, the effect is nothing short of breathtaking.
via Das KFMW
Samstag Nacht. Schnee, Eis, Kälte. Eine ungewöhnliche Idee. Wieso auch nicht einfach mal mitten in der Nacht beim tollsten Schneetreiben zum Elbstrand? Wer würde da schon “nein” sagen?
Am Altonaer Balkon eine kleine, spontane Schneeballschlacht, weiter einen vereisten Abhang hinunter, natürlich hab’ ich mich auf die Fresse gelegt, durch Hinterhöfe und Gärten bis wir schließlich ankamen.
Der Strand zugeschneit, still, fast unwirklich. Ein wunderbarer Gegensatz zur sonst so lauten Großstadt.
Wir waren doch nur kurz die Einzigen am Strand. Drei weitere Gestalten hatten die selbe Idee. Zumindest fast. Die Drei brachten Holz mit. Und entfachten ein wunderbares, kleines Feuerchen.
Schön war’s. Irgendwann dann allerdings, trotz Feuer zu kalt. Superidee! Superabend! Sollte jeder mal machen.
Achso, ausserdem habe ich jetzt einen Anker. Und noch immer Muskelkater in der Schulter, weil ich ihn lange mit mir rumtrug. Jeder sollte einen Anker haben.
Bereits letzten Dienstag fand’ hier in Hamburg der vierte Lunchbeat statt. Diesmal in der Hafencity im POPINEFFECT PopUp Store.
Musik gab es von Viktor Czyzewski, leider ohne die angekündigte Saxophonistin, da die Gute kurzfristig erkrankte. Eine Stunde tanzen und dabei etwas essen, eine sehr gute Mittagspause.
Doch, was ist der Lunchbeat überhaupt?
1st rule: If it’s your first lunch at Lunch Beat, you have to dance.
So langsam aber sicher breitet sich das Lunch-Beat-Fieber aus Schweden in der ganzen Welt aus. Molly Ränge erfand diese “Tanzmittagspause”. Das spannende Konzept: Statt die Mittagspause im Lokal zu verbringen, trifft man sich eine Stunde in einem Club, bekommt was zu essen auf die Hand – und tanzt. (via)
Den POPINEFFECT PopUp Store findet ihr noch heute am Sandtorkai 50 in der Hafencity. Schaut vorbei es lohnt sich, informiert euch über nachhaltige Produkte und Aktionen. Oder schaut morgen Abend bei der Closing Party rein, Musik und Getränke, die Erlöse gehen an einen guten Zweck. Weitere Infos findet ihr hier.
Mehr Bilder zum Lunchbeat gibt es entweder hier oder im Lunchbeat Tumblr.

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